(678) 345-3456
380 Albert St, Melbourne, Australia
envato@mail.com

Blog Details

  • Home
  • Blog
  • Business
  • Hotelsoftware im Zusammenspiel: PMS, POS und Channel Manager richtig verbinden

Hotelsoftware im Zusammenspiel: PMS, POS und Channel Manager richtig verbinden

In vielen Hotels und Gaststätten arbeiten mehrere Systeme nebeneinander: eines für Reservierungen, eines für die Kasse im Restaurant, ein weiteres für Buchungsportale. Jedes System für sich kann gut funktionieren. Probleme entstehen oft erst dort, wo sie miteinander sprechen sollen: wenn eine Buchung nicht ankommt, ein Zimmer doppelt vergeben wird oder eine Restaurantrechnung nicht zur Zimmerrechnung passt.

Was die drei Systeme jeweils leisten

Das PMS, also das Hotelmanagementsystem, ist das Herzstück im Beherbergungsbetrieb. Hier laufen Reservierungen, Check-in und Check-out, Zimmerbelegung, Gästedaten und Rechnungen zusammen.

Das POS-System ist die Kasse im Restaurant, an der Bar oder im Café. Hier werden Speisen und Getränke erfasst und Zahlungen abgewickelt. Wichtig ist, dass Restaurantleistungen auf Wunsch auch auf das Zimmer gebucht werden können, ohne Beträge von Hand zu übertragen.

Der Channel Manager verteilt Ihre verfügbaren Zimmer und Preise an die Buchungskanäle, über die Gäste buchen. Er sorgt dafür, dass eine Buchung, die auf einem Portal eingeht, auch im PMS ankommt, und dass ein verkauftes Zimmer auf den anderen Kanälen nicht mehr als frei angezeigt wird. Je mehr Kanäle Sie nutzen, desto wichtiger wird diese zentrale Steuerung.

Woran Sie erkennen, dass die Verbindung nicht stimmt

Manche Anzeichen wirken zunächst wie kleine Fehler. Ein Zimmer wird doppelt gebucht, obwohl es im PMS bereits vergeben war. Eine Reservierung aus einem Portal taucht erst mit Verzögerung im System auf. Eine Restaurantrechnung muss von Hand auf die Zimmerrechnung übertragen werden. Oder Preise und Verfügbarkeiten stimmen auf einem Portal nicht mit dem überein, was Sie im PMS gepflegt haben.

Solche Fehler kosten Zeit und können Gäste verärgern. Beobachten Sie deshalb, wo in Ihrem Betrieb manuell nachgearbeitet wird: Jede Stelle, an der Daten von Hand übertragen werden, deutet auf eine fehlende oder unzuverlässige Schnittstelle hin.

Was eine gute Verbindung ausmacht

Eine gute Verbindung zeichnet sich vor allem durch drei Eigenschaften aus. Erstens: Daten fließen automatisch und, soweit sinnvoll, in beide Richtungen. Eine Buchung aus einem Portal landet ohne manuelles Eingreifen im PMS, und eine Änderung im PMS, etwa eine Stornierung oder ein Zimmerwechsel, wird an die Kanäle zurückgemeldet.

Zweitens: Die Daten bleiben eindeutig. Ein Gast, ein Zimmer und eine Buchung sollten in allen Systemen gleich erkennbar sein, damit keine doppelten Datensätze entstehen. Das klingt selbstverständlich, ist in der Praxis aber eine häufige Fehlerquelle, gerade wenn Systeme zu unterschiedlichen Zeiten eingeführt wurden.

Drittens: Fehler werden sichtbar. Wenn eine Übertragung einmal nicht klappt, sollten Sie das schnell merken, statt es erst bei der Abrechnung oder durch eine Gästebeschwerde zu erfahren. Eine verständliche Übersicht über erfolgreiche und fehlgeschlagene Übertragungen gehört deshalb zu einer verlässlichen Lösung dazu.

So planen Sie eine Umstellung

Wenn Sie ein System wechseln oder eine neue Verbindung einrichten, planen Sie ausreichend Zeit für Vorbereitung und Test ein. Schreiben Sie zunächst Ihre aktuellen Abläufe auf: Wie kommt eine Buchung heute in Ihr Haus? Wer pflegt Preise und Verfügbarkeiten? Wie werden Restaurantleistungen abgerechnet? Diese Abläufe sind die Grundlage dafür, was die neue Lösung leisten muss.

Testen Sie die wichtigsten Wege vor dem Echtbetrieb mit echten Beispielen: Portalbuchung, Stornierung, Restaurantbuchung auf das Zimmer und eine vollständige Rechnung. Schulen Sie Ihr Team rechtzeitig, damit alle wissen, wo sie eine Buchung prüfen und an wen sie sich bei Problemen wenden.

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Achten Sie bei der Auswahl nicht nur auf einzelne Funktionen, sondern auf das Zusammenspiel. Fragen Sie konkret, welche Schnittstellen bereits erprobt sind, wie Buchungen, Stornierungen und Preisänderungen übertragen werden und was passiert, wenn eine Übertragung einmal fehlschlägt. Klären Sie außerdem, wer für Einrichtung, Schulung und laufende Unterstützung zuständig ist.

Entscheidend ist, ob die Lösung zu Ihren Kanälen, Ihrer Kasse und Ihren Abläufen passt und ob sie mit Ihrem Betrieb mitwachsen kann.

Fazit

PMS, POS und Channel Manager sind erst dann wirklich hilfreich, wenn sie als ein System zusammenarbeiten. Wenn Buchungen automatisch ankommen, Restaurantleistungen sauber auf das Zimmer gebucht werden und Verfügbarkeiten auf allen Kanälen stimmen, sparen Sie Zeit, vermeiden Doppelarbeit und geben Ihren Gästen ein reibungsloses Erlebnis.

Hinweis: Dieser Artikel enthält allgemeine Informationen zu Hotelsoftware und ersetzt keine individuelle IT-Beratung.

Leave A Comment